Soziales Projekt 2006

Kinderkrippe der Heiligen Familie in Bethlehem

In der Kinderkrippe leben 90 bis 95 Kinder – vom Neugeborenen bis zu sechsjährigen Jungen und Mädchen. Betreut werden hier Findelkinder, uneheliche Kinder von Frauen, die  einen Ehrenmord durch die Verwandschaft befürchten und Kinder aus sozial schwierigen Familien, in denen sie oft misshandelt werden. Bis zum sechsten Lebensjahr bleiben die Kinder in der Krippe. Dann müssen für sie andere Heimplätze gesucht werden.

Fünf Ordensfrauen (Vincentinerinnen) aus Spanien, Syrien, Palästina und dem Libanon leiten das Projekt. Zusammen mit einigen Angestellten sind sie für die Kinder die Ersatzfamilie. Hilfe bekommen die Schwestern zum einen von einer erfahrenen Psychologin, die traumatisierte Kinder betreut, zum anderen von Studentinnen der Universität Bethlehem, die mit den Kindern arbeiten. Doch die Kinder brauchen nicht nur Hände, die sie aufheben, sie spüren lassen, dass sie geliebt werden, sie trösten, wenn sie Kummer haben. Sie brauchen auch Kleidung, medizinische Betreuung und ihr tägliches Essen. Und das sind Kosten, die den Schwestern ständig Sorgen machen. 

Die Lage in Palästina ist nach wir vor sehr problematisch. Die Kinderkrippe erhält keinerlei Unterstützung von den palästinensischen Behörden und ist vollständig auf Spenden angewiesen. Im Rahmen der Motorradwallfahrt nach Jerusalem im Mai 2007 hat die Motorradgemeinschaft Jakobus die Einrichtung in Bethlehem besucht und die Spenden persönlich übergeben.

Wir danken allen, die diese Projekt unterstützt haben.

>>> Zum Pressebeitrag, FT 14.07.2007  (PDF) 

>>> www.infranken.de