Wir über uns

Die Motorradgemeinschaft Jakobus stellt sich vor

 

Unser Anliegen

 

Anliegen der Motorradgemeinschaft Jakobus (MGJ) ist die Förderung von religiösen Angeboten in der Bikerszene. Schwerpunkte im Jahresprogramm sind daher Wallfahrten, Pilgerreisen, Besinnungstage und Motorradgottesdienste. Bewegen lassen wir uns von der Faszination "Motorrad" und der Suche nach einem "Mehr" an Leben.

 

Geburtsstunde der MGJ

 

Burg Feuerstein. Erstmals inmitten der Fränkischen Schweiz, eines der größten "Motorrad-Eldorados" Deutschlands mit ca. 2.000 Motorradfahrern täglich während der Saison, fanden seit 1997 Motorradgottesdienste zu Christi Himmelfahrt statt. Biker beider Konfessionen aus ganz Nordbayern bringt dieser Tag seither zusammen. Aus dem Kreis regelmäßiger Gottesdienstbesucher schlossen sich engagierte MotorradfahrerInnen im Frühjahr 2001 zur MGJ zusammen. Seitdem koordinieren und gestalten wir Gottesdienste und weitere Unternehmungen für die "schnellsten Christen" der Erzdiözese.

 

Eigene Motorradgottesdienste

 

Klassiker im Motorradjahr sind mittlerweile die Gottesdienste zu Saisonbeginn und Saisonende, zum Heinrichsfest nebst Sternwallfahrt, sowie die jährliche Wallfahrt über Christi Himmelfahrt. Gute Kontakte zu Polizei und Straßenverkehrswacht  ermöglichen auch Maßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherheit. Dazwischen dürfen das Jahr über Ausflugstouren unterschiedlichsten Couleurs natürlich nicht fehlen.

 

Interkonfessionell

 

Als eine christliche Gemeinschaft verstehen wir uns Motorradtypen übergreifend, generationsverbindend und interkonfessionell. Über die Passion des Motorradfahrens möchten wir besonders die Menschen erreichen, für die Fahren nicht nur Gas geben bedeutet: Menschen, die ein Gespür haben für ihr Unterwegssein, die aufeinander zugehen wollen und sich gegenseitig als Weggefährten sehen. Besonders freut uns, dass unser Angebot auch von Nichtmotorradfahrern zunehmend "unterwandert" wird. Inzwischen ist die MGJ auf ca. 130 Mitglieder angewachsen. Diese spiegeln auch die Vielfalt des Bikervolks wider: Arbeiter & Akademiker, Studenten & Senioren, "Hausfrauen" & Omas fahren bei uns vor. 

 

Soziale Projekte

 

Konkretes soziales Engagement war uns neben der organisatorischen Arbeit von Beginn an ein Herzensanliegen. Jedes Jahr sammeln wir bei Gottesdiensten, Motorradtreffen, selbst organisierten Flohmärkten etc. Geld für unser sogenanntes "Jahresprojekt".

So konnten wir in den letzten Jahren regionalen Einrichtungen helfen, etwa der Notfallseelsorge der Erzdiözese Funkgeräte finanzieren, eine Winterfreizeit für hörbehinderte Schüler auf den Weg bringen, den Kindern der Jugendhilfe in Vorra ein neues Therapiepferd bereitstellen und die ehrenamtliche Arbeit des Vereins „Hilfe für Frauen und Kinder in Not Nürnberger Land e. V.“ unterstützen.

Die Spendengelder für überregionale Projekte in Rumänien, Russland, Palästina und Griechenland brachten wir im Rahmen von Motorradwallfahrten persönlich an Ort und Stelle. Auf diese Weise unterstützten wir das Frauenhaus der Caritas in Timisoara, die Straßenkinderhilfe und Armenküche in Sankt Petersburg, die Schule in Bobrowice, das Kinderprojekt „The smile of the child“ auf Korfu und im Rahmen unserer bislang wohl anspruchsvollsten Motorradtour die Kinderkrippe "Le Creche" in Bethlehem/Palästina. Insgesamt über 55.000 €  an Spenden aus der Bikerszene fanden so in diesen Projekten sinnvoll und zuverlässig ihr Ziel.   

Und der Name "Jakobus"?

Der Apostel Jakobus gilt als besonderer Schutzpatron der pilgernden und wallfahrenden Menschen. Jahrhunderte lang steht die Jakobusmuschel als ein Zeichen für Pilgern, Wanderschaft und "Welt erfahren". Für uns als Motorradgemeinschaft ist sie damit auch ein christliches Symbol des Sich-Bewegens und Sich-Bewegen-Lassens. Seit unserer ersten Motorradwallfahrt nach Santiago de Compostela 2003 stehen neben den Motorradstiefeln unserer Mitglieder zunehmend auch die Pilgerschuhe im Regal. Tendenz steigend, wie das aktuelle Programm verrät!